JugendSolarProjekt - Das Positivprojekt von Greenpeace
Das JugendSolarProjekt (JSP) von Greenpeace Schweiz schlägt seit 1998 neue Wege in der Umweltbildung ein. Mit dem Leitsatz "Taten statt Worte" bauen wir zusammen mit Jugendlichen aus der ganzen Schweiz Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden und sozialen Einrichtungen. Bis heute wurden über 10'000 Jugendliche involviert und mehr als 175 Solaranlagen konnten realisiert werden.
Durch diesen praktischen Ansatz wird nebst Aufklärungsarbeit auch aktiv für den Klimaschutz gekämpft. Denn damit werden zwei Dinge gleichzeitig gewonnen: Unterstützung von Jugendlichen und ein Beitrag zum Umweltschutz. Zusätzlich hat das JSP eine Kerngruppe von aktiven, interessierten jungen Leuten, die an Solarenergie-Projekten mitdenken, planen und organisieren.
Somit bestimmen Jugendliche die Strategie des JSP aktiv mit. Doch das JugendSolarProjekt ist nicht alleine. Mit Greenpeace weiss das JSP eine erfahrene und dem Umweltschutz verpflichtete Organisation hinter sich.
Was macht das JugendSolarProjekt?
- Bau und Montage von Solaranlagen mit Jugendlichen
- Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Sonnenenergie
- Beteiligung am Aufbau von Energieregionen in der Schweiz z.B. Goms
Und weiter auch...
- Versand von Info- und Unterrichtsmaterialien
- Organisation von Projektwochen
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Warum braucht es das JugendSolarProjekt?
Die Schweiz droht den Anschluss an die Zukunft zu verpassen: Während Holland, Deutschland und Japan grosse Anstrengungen unternehmen, um umfassende Solar-Förderprogramme auf die Beine zu stellen, geschieht in der Schweiz noch viel zu wenig.
Eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit besteht darin, die Abhängigkeit von Strom aus AKWs, Öl- und Kohlekraftwerken zu überwinden. Die Solarenergie ist ein wichtiger Teil für die Lösung unserer Energieprobleme. Das JSP will helfen, dass das Potenzial endlich erkannt wird und so der Technologie zum erfolgreichen Durchbruch verhelfen.
Der pädagogische Hintergrund
"Umwelt" wird heute meist mit Zerstörung, Katastrophen, Angst und Verzicht verbunden. "Öko" hat für viele einen negativen Beigeschmack bekommen.
Mit der Solarenergie will das JugendSolarProjekt ein zukunftsgerichtetes Thema lancieren. Mit der Sonnenkraft kann zudem die ganze Energiefrage - ein Schlüsselproblem der Zukunft - behandelt werden. Mit Solarenergie kann "Umwelt" auf eine Art aufgegriffen werden die...
- nicht negativ und bedrohlich, sondern positiv und zukunftsgerichtet ist.
- die "Erfassbarkeit" der Sache ins Zentrum stellt: Mit Solarenergie lässt sich viel experimentieren.
- erlebbar ist. Sie bietet die Chance, den Kern der Frage zu erfassen. Daraus kann sich Motivation entwickeln, selbst etwas zu tun.
- wesentlich zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt.
- Anknüpfungspunkte zum Alltag bietet.
- nicht moralisierend ist.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ...
- Jugendlichen von 12 bis 24 Jahren
- Jugendgruppen
- Lehrkräften
- Heilpädagogischen Einrichtungen
- Heimverwaltungen
- Solarfirmen
- Solarstrombörsen
Ziel
Pro Jahr möchten wir rund 25 Solaranlagen zusammen mit Jugendlichen bauen!




