Positive Energiebilanz!
Es wird immer wieder behauptet, dass die Produktion von Solarstromanlagen mehr Energie verbraucht, als damit je wieder erzeugt werden kann. Diese Aussage ist falsch - die Energiebilanz ist schon längst positiv!
Unabhängige Forschungsresultate, z. B. vom Institut für Energiesysteme der ETH Zürich belegen es: Solarstrom-Anlagen im Mittelland, inklusive aller technischen Anlageteile wie Kabel, Metallaufständerung, Wechselrichter usw. brauchen maximal fünf Jahre, um so viel Energie zu erzeugen, wie für ihre Produktion gebraucht worden ist. Die neusten Anlagen benötigen sogar nur noch 2 Jahre - Solarstrom-Anlagen aber funktionieren 30 Jahre. Der Erntefaktor, das ist die Zahl, die beschreibt wie viel mehr Energie gewonnen wird, als für die Herstellung verbraucht wurde, liegt je nach Typ Solarzelle zwischen 6 und 15.
Demgegenüber erreichen fossile und nukleare Kraftwerke keine positive Energiebilanz: Sie benötigen nicht nur für Herstellung und Abriss Energie und Rohstoffe, sondern sind auch während des Betriebes auf endliche Primärenergieträger wie Kohle, Öl und Gas, angewiesen, die sie teilweise in Strom, zum größten Teil aber in Abwärme, Abgase, Asche und andere Reststoffe umwandeln. Die Photovoltaik eröffnet dagegen die einmalige Chance, die Solarzellen selbst mit Sonnenenergie herzustellen. So würden die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt auf das denkbar geringste Mass reduziert.





